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Das Projekt fördert gewaltfreie Konfliktlösungen und macht deutlich, dass neben einem ökologischen Verständnis auch Wert auf die friedenspolitischen Kompetenzen junger Menschen gelegt werden muss.
Mit peaceXchange richtet sich der WFD an Jugendliche aus Deutschland, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik. Es werden im Rahmen des Projekts Methoden zur friedlichen Konfliktbearbeitung thematisiert, die aus Afrika und Lateinamerika stammen. Die EU-geförderte Maßnahme will bis Ende 2008 Jugendliche dazu bewegen, Gewalt zu vermeiden und sich stärker mit so genannten Entwicklungsländern auseinander zu setzen. Dafür führen die Teilnehmer nicht nur Gespräche mit Friedensexperten aus dem Süden, sondern nehmen auch aktiv an einer Vielzahl von Veranstaltungen rund um Theater, Hip-Hop und Fußball teil.
Die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)" wurde im Jahr 2002 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Sie zielt darauf, die in Rio beschlossene und in Johannesburg bekräftigte Agenda 21 zu unterstützen und Prinzipien nachhaltiger Entwicklung in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Als "Lead Agency" für die Koordination der Weltdekade wurde die UNESCO beauftragt, die für die Umsetzung in Deutschland ein Nationalkomitee gebildet hat. Diesem Komitee gehören Experten aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ebenso an wie Vertreter des Deutschen Bundestages, der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz.
Als Dekadeprojekt anerkennt die UNESCO Bildungsmaßnahmen von Institutionen, Organisationen und Unternehmen, die sich in besonderer Weise im Bereich "Nachhaltigkeit Lernen" engagieren. Auch peaceXchange darf nun mit sofortiger Wirkung die Auszeichnung "Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung" tragen.






